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1.11.2011 K
ja, ich dachte auch, das ist ja keine Beerdigung. Dass alle auf dem Friedhof sich so an den "Dress-Code" hielten, kam mir eh ein bisserl merkwürdig vor. Aber ich war farbentechnisch immer schon ein wenig anders als andere. Zur Beerdigung meiner Oma kam ich zwar im schwarzen Jackerl, aber mit feuerroten Handschuhen...
, echt jetzt? Deine Schwester wird Mama? Na dann herzlichen Glückwunsch! Da derf sich des Sopherl aber schicken, dass die zwei miteinander aufwachsen können
, den ersten Biss-Film fand ich schon ein bisserl gewöhnungsbedürftig. Das Buch hab ich ja verschlungen, aber ich find halt, dass der Film dem nicht gerecht wird. Gut, wie soll man auch sowas verfilmen, geht ja eigentlich nicht. Aber die Charaktere hatte ich mir im Kopf so düster und schön ausgemalt, und dann waren sie so weltlich und normal. Und teilweise sogar fast lächerlich, wie der Freund von Alice, der so verkniffen ausschaut, als ob er ständige Verstopfung hätte (das stammt nicht von mir, das hat damals sogar noch meine Schwester Birgit angemerkt). Oder Rosalie, die doch wirklich aussieht wie eine von der Straße. Oder der Typ, der Bella verfolgt hat, wie hieß der noch? Das war doch echt zum Kugeln, wie der ihre Witterung aufgenommen hat, wie ein kranker Hund mit so unecht zuckenden Lefzen . Ich weiß auch nicht, der Film hat mir alle Illusionen geraubt, die ich mir beim Lesen des Buches aufgebaut hatte. Nicht umsonst meide ich immer so gern Verfilmungen von Büchern, die mir wichtig sind. Der einzige, der mich bei der Verfilmung der Biss-Bücher positiv überrascht hat, war der Werwolf. So ein hübscher, männlicher Typ, richtig nett zum Anschauen.
_________________ *is mir doch egal*(im Sinne von: ich bin total gelassen - ooom - muss ich nämlich üben)
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